Prinzip

Das Lymphödem

Ein Lymphödem ist eine Erkrankung des Lymphgefäßsystems. Das Lymphgefäßsystem ist für den Abtransport von Flüssigkeit und Eiweiß aus dem Gewebe verantwortlich. Kommt es zu einer Störung der Transportkapazität, bleibt die Flüssigkeit und Eiweiß im Gewebe zurück und es entsteht eine Schwellung - das Lymphödem.

Lymphödeme können durch angeborene Missbildungen oder Funktionsst örungen des Lymphgefäßsystems - primäres Lymphödem - oder als Folge von Operationen, Bestrahlungen, Infektionen oder Verletzungen - sekundäres Lymphödem - entstehen.

Bei dem Lymphödem handelt es sich um Lymphflüssigkeitsansammlung im Gewebe. Wir unterscheiden zwei Erscheinungsformen: primäres(angeborenes) und sekundäres (erworbenes)Lymphödem

Stadien des Lymphödems

Woran können Sie ein Lymphödem erkennen?

Therapie:

Die Behandlungsmethode der Wahl beim Lymphödem ist die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE). Diese Therapie setzt sich aus 4 verschiedenen Komponenten zusammen:

Die geschichtliche Entwicklung der Manuellen Lymphdrainage der letzten 50 Jahre von einer Außenseitermethode zu einem anerkannten Heilverfahren ist durch 3 wegweisende Impulse gekennzeichnet:

  1. Klinisch / experimentelle Untersuchungen über die Pathophysiologie des Lymphgefäßsystems (FÖLDI)
  2. Modifikation der alten Grifftechnik nach VODDER einhergehend mit klinischen Erfahrungen (ASDONK)
  3. Neue Methoden der Volumenmessung und die statistische Erfassung des untersuchten Krankengutes (KUHNKE)

Indikationen

Hinzugekommen sind weitere Indikationsbereiche für die Anwendung der Manuellen Lymphdrainage als eine begleitende, ergänzende und unterstützende Maßnahme im Rahmen eines physikalischen Behandlungskonzeptes. Hierzu sind zu erwähnen

In einem eigenen, von Arterien und Venen getrennten Gefäßsystem, den so genannten Lymphgefäßen, wird diese Flüssigkeit zum Herz transportiert.

Die tägliche, auf diese Weise transportierte Flüssigkeitsmenge liegt bei circa zwei bis vier Liter.

Das Lymphöden bedeutet keine schicksalhafte Erkrankung, die man erleiden muss, ohne etwas dagegen tun zu können.